Leistungen

Unsere Pflegeleistungen in der Übersicht

Wer hat Anspruch auf Pflegeleistungen?

Menschen gelten als pflegebedürftig, wenn sie wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen, regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens dauerhaft oder für mindestens sechs Monate auf Hilfe angewiesen sind (Vgl. § 14 Abs. 1 SGB XI).

Unter Krankheit oder Behinderung im oben genannten Sinne fallen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten in folgenden Bereichen (Vgl. § 14 Abs. 2 SGB XI):

  • Mobilität
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Werden ambulante Pflegedienste für Pflegebedürftige tätig, so erbringen sie Pflegesachleistungen. Die Abrechnung erfolgt dann auf Basis eines Versorgungsvertrags, den der Pflegedienst mit der Pflegekasse geschlossen hat.

Ambulanter Pflegedienst

Der ambulante Pflegedienst möchte Senioren und pflegebedürftige Menschen dabei helfen, so lange wie möglich in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben zu können, und nicht etwa in ein Pflegeheim umziehen zu müssen. Denn das eigene Zuhause und somit auch das vertraute soziale Umfeld bedeuten ein Stück Lebensqualität, das niemand missen möchte. Um den Klienten ein möglichst eigenständiges Leben zu ermöglichen, bietet der ambulante Dienst zahlreiche unterstützende Pflegeleistungen an. Hierbei bilden die Grundpflege, die Behandlungspflege und die hauswirtschaftliche Versorgung die drei Hauptbestandteile der häuslichen Krankenpflege

Unter Grundpflege versteht man die pflegerische Versorgung des Pflegebedürftigen mit dem Ziel, diesen bei Aktivitäten des täglichen Lebens zu unterstützen.

Hierunter fallen z.B.

  • Körperpflege
  • Ernährung
  • Mobilität
  • Vorbeugung (Prophylaxen)
  • Förderung von Alltagsfähigkeiten und Kommunikation

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einer kleinen und einer großen Grundpflege, die sich jeweils über den Umfang der geleisteten Hilfe definiert und je nach Schwere des Pflegegrades der betreuten Person zur Anwendung kommt. Bei einer großen Grundpflege wird beispielsweise eine Ganzkörperwäsche statt einer Teilkörperwäsche durchgeführt.

Unter Körperpflege versteht man im Zusammenhang mit der Grundpflege das Waschen des Körpers, Zahnpflege, Kämmen und Rasieren, aber auch Unterstützung bei der Verrichtung der Notdurft.

Ernährung bezeichnet im Rahmen der Grundpflege die Nahrungsaufnahme, nicht die Nahrungsbeschaffung. Letzteres gehört zur Pflegeleistung der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Mobilität in der Grundpflege umfasst alles, was mit der Beweglichkeit der Person an sich zu tun hat, insbesondere Aufstehen und Hinlegen und An- und Ausziehen.

Vorbeugende Maßnahmen kommen in der Grundpflege vor allem bei bettlägerigen oder bewegungsbeeinträchtigen Menschen zum Einsatz, um neben der Grunderkrankung nicht noch weitere Beschwerden und Erkrankungen zu bekommen.

Förderung von Alltagsfähigkeiten und Kommunikation steht in der Grundpflege für gezielte Maßnahmen, die die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen im Alltag fördern. Dazu zählen Übungen zur Alltagsbewältigung und Körperpflege, Gedächtnistraining, Ess- und Toilettentraining sowie Hilfe beim Aufbau und Unterhalt sozialer Kontakte

Die Behandlungspflege umfasst alle medizinisch-therapeutischen Maßnahmen, welche auf Anordnung eines Arztes durch examinierte Pflegefachkräfte durchgeführt werden.

Hierunter fallen z.B.:

  • Verbandswechsel
  • Wundversorgung
  • Verabreichen von Injektionen (Insulin, usw.)
  • Verabreichen und Herrichten von Medikamenten
  • Kompressionstrümpfe an- und ausziehen
  • Blutzuckerkontrolle
  • PEG-Versorgung
  • Kompressionsverbände anlegen
  • Stomabehandlung
  • Portversorgung
  • Katheterpflege

Leistungen aus dem Spektrum der Behandlungspflege werden meist angeordnet, um eine Verbesserung eines Krankheitsbildes herbeizuführen oder auch um einen Krankenhausaufenthalt zu verhindern.

Ist eine Behandlungspflege länger als für die Dauer von vier Wochen notwendig, untersucht der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK), ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, und entscheidet, wenn dies der Fall ist, in welchen Pflegegrad eine Einstufung erfolgen soll.

Als hauswirtschaftliche Versorgung bezeichnet man pflegerische Tätigkeiten, die ältere, kranke oder behinderte Menschen dabei unterstützen soll, die anfallende Hausarbeit zu bewältigen. Ziel ist es hier, den Pflegebedürftigen dahingehend zu helfen, dass sie trotz Einschränkungen in der eigenen Wohnung verbleiben können und nicht etwa in ein Pflegeheim umziehen müssen.

Hierunter fallen z.B.:

  • Reinigung der Wohnung
  • Waschen von Kleidung und Textilien
  • Einkäufe
  • Nahrungszubereitung
  • diverse Besorgungen

Wenn Sie sich für Health & Care als ambulanten Pflegedienst entscheiden, befinden nicht nur Sie selbst sich in allerbesten Händen, sondern auch ihr Haustier.

Tiernahrung wird für Haustiere kostenlos bereitgestellt

Nach Abschluss eines Pflegevertrags mit uns übernehmen wir für Sie in Kooperation mit unserem Partner Berliner Tiertafel e.V. die Beschaffung der Tiernahrung und tragen auch zu 100% die Kosten dafür. Die Anlieferung des Futters erfolgt einmal im Monat.

Wir betreuen die Haustiere von Klienten

Des Weiteren sorgen unsere Mitarbeiter auf Wunsch auch dafür, dass ihr Haustier genügend Auslauf bekommt. Besuche beim Tierarzt können ebenso übernommen werden. Ihrem tierischen Begleiter wird es an nichts mangeln.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Beschaffung oder Beantragung von Pflegehilfsmitteln bei den Kostenträgern. Diese werden zur Erleichterung der Pflege eingesetzt und sind nicht verschreibungspflichtig durch einen Arzt.

Man unterscheidet zwischen zwei Arten: technische Pflegehilfsmittel und solche, die zum Verbrauch bestimmt sind.

Bei technischen Pflegehilfsmitteln handelt es sich meist um einmalige Anschaffungen. Sie sollen pflegebedürftigen Menschen ein eigenständiges Leben ermöglichen, dazu zählen z.B. Pflegebetten, Pflegestühle, Toilettenstühle, Bettschutzeinlagen, Waschsysteme, Urinflaschen, Gehhilfen, Rollatoren, Rollstühle, Lagerungskissen

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch müssen immer wieder neu angeschafft werden. Sie werden aufgebraucht oder müssen aufgrund der Beschaffenheit oder aus hygienischen Gründen nach einmaliger Benutzung entsorgt werden, hierzu zählen z.B. Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettschutz oder Mundschutz.

Gerne hilft Ihnen unser Pflegepersonal bei der Vermittlung von Dienstleistungen wie Fußpflege, Friseur, Essensdienst, Krankengymnastik, usw.

Damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen auch weiterhin ein möglichst eigenständiges Leben führen können, ist in der Regel eine Anpassung der Wohnung an die individuelle Situation notwendig.

Durch verschiedene, teils nur kleine bautechnische Veränderung bleibt den Pflegebedürftigen oftmals ein Wohnungswechsel erspart. Sei es nun, dass die Räumlichkeiten barrierefrei sein, die Höhe von Arbeitsflächen angepasst oder ein Autoabstellplatz verändert werden muss.

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne und organisieren für Sie die alters- und behindertengerechte Umgestaltung ihres Zuhauses

Urlaubs- und Verhinderungspflege

Es gibt immer wieder Situationen, die dazu führen, dass pflegende Angehörige kurzfristig ausfallen, sei es durch Krankheit, einer besonderen Familienfeier (Hochzeit, Konfirmation/Kommunion usw.) oder gar ein geplanter Urlaub. Sorgen Sie für eine ununterbrochene Betreuung ihres pflegebedürftigen Verwandten und entscheiden Sie sich für Urlaubs- und Verhinderungspflege von dispo-Tf Health & Care GmbH. Bei uns erwartet Sie ein gut ausgebildetes, feinfühliges und erfahrenes Pflegeteam, das allen Belangen des zu Betreuenden gerecht wird. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, um einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren. Gerne klären wir Sie während des Gesprächs über die Möglichkeiten auf, wie Urlaubs- und Verhinderungspflege aussehen kann.

Stundenweise Ersatzpflege

Auch die stundenweise Ersatzpflege (weniger als 8 Stunden am Tag) kann in Anspruch genommen werden, dabei erfolgt:

  • keine Anrechnung an die Höchstdauer von 28 Tagen im Kalenderjahr und
  • das Pflegegeld wird nicht gekürzt!

Seit 01.01.2015 haben alle Personen mit einen Pflegegrad Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen von bis zu 2496 € im Jahr, um Angehörige zu entlasten. Diese Leistung wird nicht als zusätzliche Geldleistung angeboten, sondern ist an die tatsächliche Inanspruchnahme von Betreuungsleistungen gebunden.

Folgende Betreuungsleistungen werden angeboten (Leistungsangebot nach §45 b SGBXI):

  • Spaziergänge
  • Anleitung und Unterstützung bei Aufnahme von Betätigung/Beschäftigung
  • Erinnerungsarbeit, Gedächtnistraining
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • gezielte Aktivierung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Musiktherapie
  • Sprachübungen, Vorlesen, logopädische Übungen
  • Hilfe und Unterstützung bei der Tagesstrukturierung
  • Kunst (-Basteltherapie), Spielen
  • Bewegungstherapie, ergotherapeutische Maßnahmen
  • Orientierungstraining
  • 10-Minutenaktivierung

Ambulante Wohngruppen

Ambulante Wohngemeinschaften sind eine Alternative für pflegebedürftige Menschen, die nicht allein in einer eigenen Wohnung leben möchten. Wohnen Pflegebedürftige mit mindestens zwei und höchstens elf weiteren Personen in einer ambulant betreuten Gruppe, so haben sie Anspruch auf einen pauschalen Zuschlag in Höhe von derzeit 214 Euro.

Wesentliche Bedingung für den Wohngruppenzuschlag ist, dass der Anbieter der Wohngruppe oder ein Dritter den Pflegebedürftigen keine Leistungen anbieten darf, die weitgehend dem Leistungsumfang einer vollstationären Pflege entsprechen.

Außerdem können hilfebedürftige Menschen, die in Wohngemeinschaften leben, von Zuschüssen für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes profitieren. Sie liegen derzeit bei maximal 4.000 Euro je Pflegebedürftigen. Für Wohngruppen ist der Gesamtbetrag je Maßnahme auf 16.000 Euro begrenzt.

Zusätzliche Angebote

Pflegende Angehörige benötigen häufig Unterstützung bei Ihrer aufopferungsvollen Tätigkeit. Für diese werden neben der allgemeinen Beratung auch individuelle Pflegeschulungen angeboten. Eine individuelle Schulung kann auch zu Hause erfolgen.

Die Pflegeeinrichtung erstellt einen individuell zugeschnittenen Versorgungsplan mit allen erforderlichen gesundheitsfördernden, medizinischen, pflegerischen, sozialen und sonstigen Hilfen und sorgt für entsprechende Umsetzung bzw. Anpassung des Plans bei Veränderung der Bedarfslage.

Themen

  • Was tun bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit?
  • Was sind Leistungen der Pflegeversicherung?
  • Wie kann die Pflege organisiert und finanziert werden?
  • Rückenschonendes Arbeiten?
  • Ist eine Wohnraumveränderung möglich? Bsp. Anbringen eines Haltegriffs im Badezimmer
  • Ausflug in den Tierpark
  • Gemütlicher Kaffeenachmittag
  • Musikalischer Nachmittag
  • Brunch (Feiertag z.B. Osterbrunch)
  • Spielenachmittag
  • Rätselnachmittag
  • Blumenverkauf
  • Chor
  • Basteln
  • gemütliches Frühstück (intern oder mit Familienangehörigen)
  • Gesprächsrunde
  • Lesung bzw. Vortrag
  • offenes Miteinander (in Zusammenarbeit mit Kita, Senioren und Kinder treffen sich regelmäßig, um gemeinsam zu basteln, singen und zu spielen)
  • diverse Therapieangebote (z.B. tiergestützte Therapie, Wassertherapie, Lichttherapie, Ergo-/Physiotherapie)
  • regelmäßige Kurse und Vorträge
  • Erzählsalon (Teilnehmer haben unter Anleitung einer Biografin die Möglichkeit Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen)
  • Gemeinden regelmäßiger Gottesdienst (Teilnahme an Gemeindenachmittagen)
  • Hausbesuch Friseur
  • Hausbesuch Mani- und Pediküre
  • Krankenbeförderungen
  • Behindertentransporte
  • Liegendtransporte
  • Sitzende Krankenfahrten
  • Krankenfahrten im Rollstuhl
  • Krankenfahrten im Tragestuhl
  • Kliniktransfer
  • Fernverlegungen
  • Ambulante Arztfahrten
  • Fahrten für Erledigungen
  • Frühstück
  • Mittag
  • Kaffee
  • Abendessen
  • bei Bedarf auch Schonkost
  • zusätzlich bei Besuch von Angehörigen zu Geburtstagen oder Feiertagen
  • Bereitstellung der Verpflegung nach individueller Angebotsunterbreitung